Der IFLA/LBS Newsletter wird zweimal im Jahr herausgegeben.
Herausgeber:
Minna von Zansen
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Jenny Craven
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Die übersetzung ins Deutsche erfolgte mit freundlicher Unterstützung des
Fördervereins Freunde der DZB
übersetzung: Anja Michels
Der Newsletter ist verfügbar auf www.ifla.org
In dieser Ausgabe
Grußwort der Vorsitzenden
Ein Recht zu Lesen - Globale Kampagne
Ulverscroft-Preise
LBS/DAISY-Seminar und Besuch von Claudia Lux
Interview mit Bente Dahl Rahtje
Sitzung des ständigen Ausschusses und Termine
Vorstellung neuer Mitglieder mit Fotos
Nachrichten
Buchbesprechung
Mitglieder des ständigen Ausschusses
Grußwort der Vorsitzenden
Die globale Bibliothek
Gemeinsam mit dem DAISY-Konsortium haben wir einen Lenkungsausschuss gegründet,
dessen Ziel die Realisierung des Traums einer globalen Bibliothek für
lesebehinderte Menschen ist. So sind wir der Entfernung von Barrieren, die den
Zugang lesebehinderter Menschen zu denselben Büchern und Informationen wie für
Sehende, verhindern, einen Schritt näher gekommen.
Unsere größte Herausforderung ist hierbei das Urheberrecht. Zwar konnten wir uns auf DAISY/NISO als gemeinsamen Standard für barrierefreies Material einigen, doch nationale Copyright-Gesetze stehen der gemeinsamen Nutzung des Materials immer noch im Wege. Alle Vorteile barrierefreien, digitalen Materials sind aber wertlos, wenn das Urheberrecht einen Austausch unmöglich macht.
Erfolgreiches Seminar in Zagreb
Ein weiterer Punkt auf dem LBS-Strategieplan ist die Förderung von Aus- und
Weiterbildung der Mitarbeiter von Büchereien für lesebehinderte Menschen, was
auf vielfältige Art und Weise geschieht. Im Frühling führten wir in Verbindung
mit unserer Ausschusssitzung in Kroatien ein Seminar unter dem Titel,
"Büchereien für Blinde und Lesebehinderte auf die Agenda setzen: Nutzung von
Kooperationsmöglichkeiten. Vorstellung von IFLA und DAISY", durch.
Vielen herzlichen Dank an die IFLA-Präsidentin Claudia Lux, die Zeit gefunden hat, den wahrhaft inspirierenden Hauptvortrag zu halten!
Ein Recht zu Lesen für alle
Am 23.04., dem UNESCO Welttag des Buches, startete die Weltblindenunion in
Amsterdam ihre internationale Kampagne für ein Recht zu Lesen. Die Kampagne
setzt sich weltweit für den Zugang zu Büchern ein. Das internationale Bündnis
für ein Recht zu Lesen ist eine Partnerschaft zwischen Weltblindenunion und
IFLA/LBS. Gemeinsam mit Verlagen, Buchhändlern und Bibliotheken setzt sich die
Kampagne für eine Welt ein, in der blinde Menschen Bücher zur selben Zeit und
zum selben Preis lesen können wie alle Anderen.
Neue Zusammensetzung des ständigen Ausschusses
In dieser Ausgabe des LBS Newsletters lernen Sie die neuen Mitglieder des
ständigen Ausschusses kennen. Sie werden feststellen, dass es sich um
qualifizierte, engagierte Personen handelt, die das gemeinsame Ziel verfolgen,
viel für lesebehinderte Menschen und jene, die für sie arbeiten, zu erreichen.
Bitte zögern Sie nicht, sich mit allen Anliegen, die Ihnen durch den Kopf gehen
oder auf dem Herzen liegen, vertrauensvoll an uns zu wenden.
Ich freue mich darauf, viele von Ihnen im August in Quebec zu sehen,
Bente Dahl Rathje, DBB.
Ein Recht zu Lesen - Globale Kampagne
Die internationale Kampagne für ein Recht zu Lesen, mit der die
Weltblindenunion (WBU), sich weltweit für den Zugang zu Büchern einsetzt, wurde
am 23.04. in Amsterdam eröffnet. Die Veranstaltung wurde in enger
Zusammenarbeit mit Amsterdam, Welthauptstadt des Buches 2008, organisiert, die
das Lesen in diesem Jahr unter dem Motto "Das offene Buch" feiert. Zur
Eröffnung sagte der Präsident der WBU, Dr. William Rowland: "Bücher sind
blinden Menschen viel zu lange verschlossen geblieben. Die internationale
Kampagne für ein Recht zu Lesen möchte sie für sie öffnen."
Maarten Verboom, Geschäftsführer von Dedicon und Mitglied im Vorstand des
DAISY-Konsortiums, drückte im Namen des Präsidenten Hiroshi Kawamura die
Unterstützung des Konsortiums für die Kampagne für ein Recht zu Lesen aus.
Verboom wies noch einmal eindringlich darauf hin, dass den Mitgliedern des
DAISY-Konsortiums der Austausch zugänglichen Materials über Landesgrenzen
hinweg, zur Nutzung durch blinde oder lesebehinderte Menschen, ermöglicht
werden muss.
"Bibliotheken sind für alle Mitglieder der Gesellschaft da. Es müssen aber noch
mehr Bücher in Blindenschrift, Audioformat und Großdruck erscheinen, damit
unser Ziel erreicht wird", sagte Bente Dahl Rathje, Vorsitzende der Sektion der
Blindenbüchereien des Internationalen Verbandes der bibliothekarischen Vereine
und Institutionen. Die IFLA/LBS arbeitet an der Realisierung einer globalen
Bibliothek zugänglichen Materials. Gleichzeitig macht sie auf Probleme im
Zugang aufmerksam und setzt sich für deren Lösung ein.
Die Direktorin des europäischen Verlegerverbandes (FEP), Anne Bergman-Tahon, hob in ihrem Redebeitrag die Bereitschaft der Verleger hervor, mehr Bücher in blinden und sehbehinderten Menschen zugänglicher Form zu veröffentlichen. Der Verband wirbt gemeinsam mit Organisationen, die barrierefreie Inhalte produzieren und verteilen, bei Verlegern um Unterstützung. Die FEP ist an Projekten beteiligt, die sich an Verlage richten und für zugängliches Material werben. Außerdem stellt sie Informationen dazu bereit, wie Zugang zu Inhalten ermöglicht werden kann. Frau Bergman-Tahon wirbt für die Zusammenarbeit zwischen Verlagen und Interessenvertretern als gangbaren Weg. In einigen Ländern, z. B. den Niederlanden, Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Italien funktioniert dies bereits hervorragend. Auch auf der Accessible Content Processing Conference, am 6. und 7.11.2008 in Amsterdam, wird die Herstellung barrierefreier Inhalte durch Verlage und andere Anbieter ein zentrales Thema sein.
Das internationale Bündnis für ein Recht zu Lesen ist ein Zusammenschluss
der WBU mit der Sektion der Blindenbüchereien des Internationalen Verbandes der
bibliothekarischen Vereine und Institutionen (IFLA/LBS), der sich gemeinsam mit
Verlagen, Buchhändlern, Bibliotheken und vielen weiteren Partnern für eine Welt
einsetzt, in der blinde und sehbehinderte Menschen dieselben Bücher zur selben
Zeit und zum selben Preis wie diejenigen bekommen, die gewöhnliche
Druckbuchstaben lesen können. Weitere Informationen zur Eröffnung der Kampagne
für ein Recht zu Lesen finden Sie auf der WBU-Homepage.
Maarten Verboom, Geschäftsführer Dedicon.
Ulverscroft-Preise 2008
Die Ulverscroft Stiftung und die IFLA Sektion der Blindenbüchereien freuen sich, die Preisträger des Jahres 2008 bekanntzugeben. Seit 2003 loben die Stiftung und die IFLA/LBS jährlich Preise für Einzelpersonen und Institutionen aus, zur Förderung und Verbesserung des Service der Blindenbüchereien weltweit.
Um die Preise 2008 bewarben sich 7 Einzelpersonen und 7 Einrichtungen. Die Jury, bestehend aus Allan Leach, Vorsitzender der Ulverscroft Stiftung, Dick Tucker, ehemaliger stellvertretender Direktor der Force Stiftung und David Owen, ehemaliger Direktor von Share The Vision und einer der Treuhänder der Ulverscroft Stiftung und der Force Stiftung, Großbritannien, kam im Februar 2008 zusammen und entschied sich für folgende Preisträger:
Die Preise für Einzelpersonen gingen an:
- Helene Kudzia von der Médiathèque de l'Association Valentin Hauy [AVH],Paris:
1500 Pfund für einen 20-tägigen Aufenthalt in der Bücherei der Deutschen
Blindenstudienanstalt, Marburg.
- Hosein Rohani Sadr von der Iranischen Nationalbibliothek mit Archiv: 2000
Pfund für ein Studium der DAISY-Technologie an der schwedischen Hör- und
Punktschriftbücherei [TPB].
Die Preise für Institutionen gingen an:
- Sistema Integrado de Documentación de la Universidad Nacional de Cuyo,
Mendoza, Argentinien [SID;UNCYO]: 6250 Pfund für Erweiterung und Verbesserung
der Services für blinde und sehbehinderte Menschen.
- Centro para la Integracion y el Desarrollo del Invidente, Lima, Peru
[CIDESI]: 10.000 Pfund für das Projekt, bei dem blinden Studenten Zugang zu
benötigter Literatur ermöglicht wird.
Allan Leach sagte: "Wir haben uns sehr über die vielen hervorragenden Bewerbungen um die Förderpreise gefreut, auch wenn uns die Entscheidung dadurch dieses Jahr noch schwerer fiel als sonst. Wir sind uns sicher, dass die Preisträger ihre Fördermittel erfolgreich zur Verbesserung des Bibliotheksservice für blinde und sehbehinderte Menschen in Europa, Asien und Südamerika einsetzen werden.
Ganz besonders freut es mich, dass wir, dank der Großzügigkeit der anderen
Treuhänder der Ulverscroft Stiftung, unser Budget von 20.000 Pfund
überschreiten und weitere 5.000 Pfund an das Hilfsmittelzentrum für Blinde in
Addis Abeba, äthiopien, vergeben konnten, für den Kauf von Computerhilfsmitteln
und Blindenschriftpapier, so dass Zugang, Download und Punktschriftausdrucke
urheberrechtsfreier Bücher aus dem Internet ermöglicht werden."
Die Ulverscroft Stiftung hat für die Preise 2008 24.750 Pfund zur Verfügung
gestellt. Die IFLA/LBS dankt herzlich für die anhaltende Unterstützung bei der
Realisierung unseres gemeinsamen Ziels, blinden und sehbehinderten Menschen auf
der ganzen Welt den Zugang zu Büchereien und Informationen zu erleichtern. Dies
ist keineswegs nebensächlich, sondern muss ein Hauptanliegen der Büchereien
sein.
Joyce Sumner, Sekretärin der Ulverscroft Stiftung; Jenny Craven & Minna von Zansen, Informationskoordinatorinnen, Sektion der Blindenbüchereien.
LBS/DAISY-Seminar und Besuch von Claudia Lux
Büchereien für Blinde und Lesebehinderte auf die Agenda setzen.
Unter diesem herausfordernden Titel stand ein Seminar, das die IFLA Sektion der
Blindenbüchereien und das DAISY-Konsortium in Zusammenarbeit mit der
kroatischen Blindenbücherei durchführten. Es fand am 27. und 28.02.2008, in
Zagreb, der bezaubernden Hauptstadt Kroatiens, statt.
Während der Eröffnungsveranstaltung hatte die LBS-Vorsitzende, Bente Dahl Rathje, die Ehre, IFLA-Präsidentin Prof. Claudia Lux, als Hauptrednerin ankündigen zu dürfen. Claudia Lux sprach über die Rolle der IFLA und ihre wichtige Initiative, Bibliotheken auf die politische Agenda zu setzen. Darüber hinaus nahm die IFLA-Präsidentin die Gelegenheit wahr, sich über Besonderheiten in der Arbeit von Blindenbüchereien zu informieren.
Ein Vertreter des kroatischen Kulturministeriums und Sanja Frajtag, die
Direktorin der kroatischen Blindenbücherei, luden die Seminarteilnehmer zum
Erfahrungsaustausch, einer Stadtrundfahrt durch Zagreb und dem Besuch der neuen
kroatischen Blindenbücherei, ein. Der Präsident des DAISY-Konsortiums, Hiroshi
Kawamura und Bente Dahl Rathje stellten zukünftige Projekte und
Kooperationsmöglichkeiten zur Verbesserung des Zugangs zu Informationen für
lesebehinderte Menschen vor.
Ausführlicher wurden Geschichte und aktuelle Aufgaben des DAISY-Konsortiums und
der IFLA Sektion der Blindenbüchereien in der ersten Podiumsveranstaltung
vorgestellt, von George Kerscher, dem Generalsekretär des DAISY-Konsortiums und
Helen Brazier, der ehemaligen LBS-Vorsitzenden.
Die folgende Hauptpodiumsveranstaltung war vielfältigen Berichten aus
Osteuropa gewidmet:
- Die aktuelle Situation in Kroatien
Sanja Frajtag, Direktorin der kroatischen Blindenbücherei
- Die aktuelle Situation in Estland
Marja Kivihall, Informationsspezialistin der Estnischen Blindenbücherei (ELB)
- Die aktuelle Situation in Bosnien-Herzegowina
Sanela Osmanagic, Mitglied der Leitung der Blinden- und Sehbehindertenbücherei
Bosnien-Herzegowina
- Die aktuelle Situation in Montenegro
Bozidar Dendar, Präsident des montenegrinischen Blindenverbandes und Direktor
der montenegrinischen Blindenbücherei
Alle Teilnehmerländer gaben einen klaren überblick zu Entwicklungen und Strategien ihrer Büchereien für blinde und sehbehinderte Menschen.
Den ersten Seminartag rundete ein Besuch in der kroatischen Blindenbücherei ab. Die Teilnehmer wurden über die Blindenschrift- und Hörbuchproduktion informiert und besuchten eine Ausstellung, in der traditionelle und Computerhilfsmittel für sehgeschädigte Menschen gezeigt wurden.
Am zweiten Seminartag befassten sich vielfältige Beiträge mit dem Informationsaustausch im Hilfsmittelbereich und der Herausforderung, vor der DAISY und IFLA in ihrer Arbeit am Aufbau einer globalen, digitalen Bibliothek für blinde Menschen stehen.
Lynn Leith, die internationale Koordinatorin für DAISY-Training und Unterstützung beim DAISY-Konsortium, und George Kerscher stellten Technik und Hintergrund des DAISY-Formats vor. Für Nutzer ist es eine bessere Möglichkeit zu lesen, und für Anbieter zur Veröffentlichung von Informationen. Jesper Klein von der schwedischen Hör- und Punktschriftbücherei (TPB), befasste sich mit der XML-basierten Produktion und Verteilung zugänglichen Materials in unterschiedlichen Formaten (Blindenschrift, Audio und Großdruck). Marcus Westlind, ebenfalls von der TPB, informierte die Delegierten über die Aktivitäten einer Arbeitsgruppe zur Erarbeitung eines Standards für die Katalogisierung digitaler Dokumente in möglichst vielen Formaten, für alle Anwender nutzbar.
Eine Präsentation und eine Ausstellung gaben den Besuchern ausführlich Gelegenheit, DAISY-Player und andere Hilfsmittel kennenzulernen.
Die erste Nachmittagsveranstaltung befasste sich mit der Entwicklung von
Bibliotheksdienstleistungen für blinde und lesebehinderte Menschen:
- Kooperation zwischen einer öffentlichen Bibliothek und der kroatischen
Blindenbücherei
Dijana Sabolovic-Krajina, Direktorin der öffentlichen Bibliothek von
Koprivnica
- Integration von Hörbüchern in das Angebot öffentlicher Bibliotheken
Geert Ruebens, Direktor der flämischen Hör- und Punktschriftbücherei,
Belgien
- Vorstellung von DAISY bei öffentlichen Bibliotheken in Finnland
Sanna Schildt, Informationstechnologin an der Celia-Bücherei für Blinde und
Sehbehinderte, Finnland
In der Abschlussveranstaltung sprachen Aleksandra Horvat, Professorin an der
Universität Zagreb, Kroatien, und Stephen King vom RNIB, Großbritannien, über
das Urheberrecht und die globale Bibliothek für Menschen mit
Lesebehinderungen.
Ein herzlicher Dank gilt den Organisatoren dieser inspirierenden und gut
vorbereiteten Konferenz.
Dr. Thomas Kahlisch, DZB.
Interview mit Bente Dahl Rathje
Bente Dahl Rathje ist leitende Beraterin an der Dänischen Nationalbücherei für Blinde und Lesebehinderte (DBB) und IFLA/LBS-Vorsitzende.
Können Sie sich bitte kurz vorstellen, Frau Rathje?
Ich bin Bente Dahl Rathje von der Dänischen Nationalbücherei für Blinde und
Lesebehinderte, und seit dem 01.01. bin ich Vorsitzende der Sektion der
Blindenbüchereien (LBS) der IFLA (Internationaler Verband der
bibliothekarischen Vereine und Institutionen). Die LBS hat 78 Mitglieder aus
aller Welt, z. B. aus Kanada, Japan, Australien, Finnland und Kroatien.
Sie waren gerade in Zagreb - auf dem Seminar, das am 27.-28.02. stattfand.
Im Februar 2008 führten die LBS und das DAISY-Konsortium gemeinsam mit der
kroatischen Blindenbücherei ein Seminar durch. Unser Ziel war es, in Mittel-
und Osteuropa über IFLA und DAISY zu informieren. Das DAISY-Konsortium wurde im
Mai 1996 von Hörbüchereien gegründet, um weltweit den übergang von analogen zu
digitalen Hörbüchern voranzutreiben. DAISY ist das digitale, zugängliche
Informationssystem.
Was war Hauptthema des Seminars?
Nutzen von Kooperationsmöglichkeiten und Vorstellung von IFLA und DAISY.
Wer hat das Seminar organisiert?
Sanja Frajtag, die Direktorin der kroatischen Blindenbücherei, Lynn Leith von
DAISY, Marja-Leena Ahola und Bente Dahl Rathje von der IFLA/LBS.
Wer war Hauptredner?
Die IFLA-Präsidentin, Claudia Lux, hat den Hauptvortrag gehalten. Ihr Thema
war, Büchereien für Blinde und Lesebehinderte auf die politische Agenda
setzen.
Wie viele Teilnehmer hatte das Seminar?
Etwa 50 Delegierte aus Estland, Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Slowenien,
Belgien, Kanada, Dänemark, Japan, den Niederlanden, Norwegen, Schweden,
Finnland, Großbritannien, Deutschland, Polen, Südkorea, etc.
Wie war das Seminar unterteilt?
Das Seminar war in verschiedene Themenbereiche unterteilt: eine Einführung,
Länderberichte (aus Mittel- und Osteuropa), Urheberrecht und das Konzept einer
globalen Bibliothek, Entwicklungen im Bereich der Büchereien für Blinde und
Lesebehinderte und schließlich DAISY heute und in Zukunft.
Gab es eine Ausstellung im Rahmen des Seminars?
Ja, 3 Aussteller präsentierten DAISY-Player und DAISY-Text.
Was hat Sie an dem Seminar am meisten interessiert?
Mich persönlich haben die Länderberichte besonders fasziniert. Man hat nicht
oft Gelegenheit, von Kollegen aus Mittel- und Osteuropa zu lernen.
Denken Sie, das Seminar hat die Erwartungen erfüllt?
Die kroatische Blindenbücherei wird auf Grundlage von Rückmeldungen der
Teilnehmer eine Auswertung vornehmen, aber aus Gesprächen mit den Kollegen habe
ich den Eindruck gewonnen, dass sie sehr zufrieden mit den Berichten sind,
besonders denen aus mittel- und osteuropäischen Blindenbüchereien.
Gab es in Zagreb weitere Treffen am Rande des Seminars?
Ja, die Gastgeber von der kroatischen Blindenbücherei haben ein Treffen mit
Vertretern einiger der wichtigsten Institutionen des kroatischen
Bibliothekswesens organisiert – einem Vertreter des kroatischen
Kulturministeriums, dem Präsidenten des kroatischen Bibliotheksrates und dem
Präsidenten des kroatischen Bibliotheksverbunds. Des Weiteren wurden die
IFLA-Präsidentin Claudia Lux und ich über Zusammenarbeit und Finanzierung,
insbesondere öffentlicher Bibliotheken in Kroatien, informiert. Von der Idee
eines Serviceangebots für Blinde und Sehbehinderte in öffentlichen Bibliotheken
waren wir ebenfalls angetan.
Waren Sie zum ersten Mal in Kroatien?
Es war mein dritter Aufenthalt in Kroatien, und ich muss sagen, dass ich mich
dort sehr wohl gefühlt habe. Dieses Land ist wunderschön und die Kroaten sind
sehr nett und zuvorkommend. Ich habe mich jederzeit willkommen gefühlt, und das
war wunderbar.
Während Ihres Aufenthalts in Zagreb haben Sie auch die kroatische
Blindenbücherei besucht. Wie war Ihr Eindruck?
Ich denke, dass es der kroatischen Blindenbücherei in relativ kurzer Zeit
gelungen ist, einen professionellen Service aufzubauen. Das war ein sehr
schönes Treffen.
Sanja Frajtag, Direktorin der kroatischen Blindenbücherei.
Sitzung des ständigen Ausschusses und Termine
Bericht von der Sitzung des ständigen Ausschusses in Zagreb
Der ständige Ausschuss der Sektion führte seine jährliche Sitzung am 29.02. und
01.03.2008 in Zagreb durch. Die Sitzung war mit 13 Ausschussmitgliedern und 4
Beobachtern gut besucht. Bente Dahl Rathje hatte zum ersten Mal den Vorsitz
inne. Sanja Frajtag (Kroatien), Kari Kummeneje (Norwegen), Julie Rae
(Australien) und Geert Ruebens (Belgien) wurden als neue Mitglieder des
ständigen Ausschusses vorgeschlagen und angenommen. Damit wurde das Maximum von
20 Ausschussmitgliedern erreicht. Darüber hinaus ernannte der Ausschuss einen
neuen Sekretär, Thomas Kahlisch; einen Protokollführer, Koen Krikhaar; und eine
Schatzmeisterin, Jenny Craven.
Die Diskussionen des Ausschusses waren lebendig und gewinnbringend.
Informationen zur Zusammenarbeit mit dem DAISY-Konsortium und den diesjährigen
Förderpreisen der Ulverscroft Stiftung finden Sie an anderer Stelle in diesem
Newsletter. Weitere Themen waren:
LBS-Konferenz 2009: Die Arbeitsgruppe kündigte an, dass die Konferenz der Sektion 2009 in Mechelen, Belgien, stattfinden und von niederländischen und belgischen Kollegen gemeinsam organisiert wird. Termin ist der 17. bis 20.08.2009. Das Thema ist Partnerschaft (ein Schlüsselelement des Programms für eine globale Bibliothek), d.h. Partnerschaften mit öffentlichen Bibliotheken, Verlegern, Organisationen für Senioren und anderen Menschen mit Lesebehinderungen.
Projekte: Der Ausschuss besprach die Fortschritte verschiedener aktueller Projekte und diskutierte die Prioritäten für zukünftige Vorhaben. Marcus Westlind erläuterte die Fortschritte der Arbeitsgruppe zu DAISY-Katalogisierungsstandards und dem globalen Katalog. Helen Brazier und Margaret McGrory berichteten über die Ergebnisse einer Pilotstudie zur Bewertung der internationalen Mitgliedschaft bei Mitgliedsorganisationen. Die Untersuchung wird 2008 noch erweitert. Als zukünftige Projekte wurden ein Manifest zum Bibliotheksservice für lesebehinderte Menschen, Arbeit an Leistungsmaßnahmen und weitere Seminare vorgeschlagen.
Zusammenarbeit mit der Weltblindenunion: Die Sektion arbeitet gemeinsam mit der WBU an der Organisation einer Veranstaltung, die im April in der Welthauptstadt des Buches, Amsterdam, stattfinden und Aufmerksamkeit auf die Kampagne für ein Recht zu Lesen richten wird. Ein weiteres Thema war die kommende Sitzung des ständigen Ausschusses für Urheberrecht und verwandte Schutzrechte der WIPO. Eine Kurzfassung der WBU-Richtlinien für barriereärmere Präsentationen wurde erstellt und bei der IFLA eingereicht, wo sie (zu unserer Freude) bereits Anwendung finden.
Strategieplan: Weiterhin überprüfte der ständige Ausschuss den Strategieplan und nahm die Arbeit an einem Marketingplan auf.
Aktivitäten der Sektion der Blindenbüchereien beim Weltkongress Bibliothek und Information in Québec
Unser Hauptbeitrag zur Konferenz in Québec ist eine Praxisveranstaltung mit dem Titel "Mehr erreichen durch Design für Alle: so verschaffen Sie auch lesebehinderten Menschen Zugang zu Ihren Websites, Gebäuden, Präsentationen und Druckerzeugnissen". Vortragende sind Fran Cutler, aus Anwendersicht; Jenny Craven zu Web Accessibility; Lesley McDonald zu barrierefreiem Gebäudedesign; Penny Hartin zu zugänglichen Präsentationen und Jon Hardisty zum Design von Druckerzeugnissen. Wir hoffen auf viel Publikum!
öffentliche Sitzungen des ständigen Ausschusses finden am Samstag, dem 9.08. und Freitag, dem 15.08.2008 statt.
Helen Brazier, RNIB NLS.
Vorstellung neuer Mitglieder
Bente Dahl Rathje
Ich heiße Bente Dahl Rathje und bin seit August 2007 Mitglied im ständigen
Ausschuss. Ich bin leitende Beraterin bei der Dänischen Nationalbücherei für
Blinde und Lesebehinderte (DBB). Ich habe in den letzten 10 Jahren bei der DBB
im Bereich Digitalisierung gearbeitet und bin der festen überzeugung, dass
Digitalisierung entscheidend zur Realisierung der Vision beiträgt, dass
lesebehinderte Menschen ein Recht auf gleichberechtigten Zugang zu Büchern,
Wissen und Informationen bekommen, ohne Verzögerung oder zusätzliche Kosten.
Ich freue mich sehr darauf, meinen Beitrag zu der erfolgreichen Arbeit dieser
Sektion zu leisten.
Koen Krikhaar
Ich bin Koen Krikhaar, Bibliotheksmanager bei Dedicon, Niederlande. Dedicon ist
in den Niederlanden die führende Einrichtung, die zugängliches Material wie
DAISY- und Blindenschriftbücher produziert, entwickelt und vertreibt. Meine
Aufgabe ist die Sicherstellung und Optimierung des Service im nationalen
Kundenbereich, der die meisten lesebehinderten Niederländer mit Literatur
versorgt. Weiterhin bin ich mit der Verbreitung von DAISY-Büchern in
öffentlichen Bibliotheken befasst, die ich durch Werbung und Verkäufe
vorantreibe. Mich interessieren qualitativ hochwertige und kostengünstige
Innovationen, mit deren Hilfe Barrieren zwischen Druck- und alternativen
Formaten gebrochen werden können, z. B. die Frage des Urheberrechts oder die
internationale Ausleihe. Durch Partnerschaften mit Verlegern und kommerziellen
Anbietern können wir besser auf die Bedürfnisse lesebehinderter Menschen
aufmerksam machen und Dienstleistungen für die Zukunft sicherstellen. Ich
arbeite nun bereits seit über 25 Jahren in diesem Bereich und war im letzten(!)
Jahrhundert Mitglied im ersten DAISY-Vorstand. 2007 wurde ich auf dem IFLA
Weltkongress Bibliothek und Information in Durban in den ständigen Ausschuss
der LBS gewählt. Ich freue mich auf mindestens 3 weitere Jahre spannender
internationaler Zusammenarbeit in der IFLA und möchte mithelfen, eine wahrhaft
barrierefreie, globale Bibliothek aufzubauen.
Marja-Leena Ahola
Ich heiße Marja-Leena Ahola und arbeite seit 2006 als Managerin für den
Fremdsprachenservice an der schwedischen Hör- und Punktschriftbücherei (TPB) in
Stockholm. Natürlich freue ich mich sehr auf die globale, digitale Bibliothek!
Sie kann uns dabei helfen, lesebehinderte Menschen unabhängig von ihrer Sprache
mit Literatur zu versorgen. 20 Jahre lang habe ich in der öffentlichen
Bibliothek eines multikulturellen Stockholmer Vororts gearbeitet. Ich bin in
Finnland geboren und habe an der Universität von Tampere einen Abschluss in
Sozialwissenschaften gemacht. Später zog ich nach Stockholm, wo ich mein Diplom
in Bibliothekswissenschaft erwarb. Danach begann ich, als Bibliothekarin zu
arbeiten und spezialisierte mich auf Fremdsprachenangelegenheiten.
Jenny Craven
Ich heiße Jenny Craven, und ich bin seit August 2007 Mitglied im ständigen
Ausschuss. Ich bin wissenschaftliche Mitarbeiterin am Centre for Research in
Library and Information Management (CERLIM), an der Manchester Metropolitan
University, und habe bereits an unterschiedlichen Forschungsprojekten zu Web
Accessibility und Nutzbarkeit gearbeitet, mit besonderem Augenmerk auf
Informationszugang blinder und sehbehinderter Menschen. Momentan arbeite ich an
dem EU-finanzierten Projekt Web-Access, in dem wir mit Partnern aus 6
europäischen Ländern ein gemeinsames Studienprogramm zu barrierefreiem
Webdesign entwickeln. Ich freue mich, durch meine Arbeit als eine der
Informationskoordinatorinnen der IFLA/LBS, meinen Beitrag zur Verbesserung des
Bibliotheksservice für sehbehinderte, blinde und lesebehinderte Menschen
leisten zu können.
Geert Ruebens
Ich bin seit Ende 2007 Mitglied im ständigen Ausschuss. Ich bin der Direktor
von "Luisterpunt", der flämischen Hör- und Punktschriftbücherei in Brüssel. Ich
bin mir sicher, dass DAISY, durch die strukturelle Zusammenarbeit zwischen
Spezial- und öffentlichen Bibliotheken, noch erfolgreicher für lesebehinderte
Menschen wird. Als ehemaliger Bibliothekar (öffentliche Bibliothek Brügge,
1988-2000) und Direktor der flämischen Bibliotheksbehörde (2000-2005) kann ich
dem ständigen Ausschuss Wissen und Erfahrung zur Verfügung stellen.
Kari Kummeneje
Ich heiße Kari Kummeneje und leite die Ausleihe der Norwegischen Hör- und
Punktschriftbücherei (NLB). Meine Abteilung hat 17 Mitarbeiter. Seit 5 Jahren
arbeite ich in der NLB. Den Abschluss in Bibliothekswesen habe ich an der
norwegischen Schule für Bibliotheks- und Informationswesen gemacht. Außerdem
habe ich ein Jahr lang Jura an der Universität Oslo studiert.
Ich bin verheiratet, habe 3 Kinder und wohne in Oslo.
Minna von Zansen
Ich heiße Minna von Zansen, bin Bibliothekarin und arbeite als Servicemanagerin
an der Celia-Bücherei in Helsinki, Finnland. Meine Verantwortungsbereiche sind
Kundenbetreuung, Verteilung und Serviceentwicklung. Celia ist eine auf
lesebehinderte Menschen spezialisierte, staatliche Bücherei. Wir bieten einen
Bibliotheksservice und Lernmaterialien an. Wir möchten Gleichberechtigung durch
das gleiche Informations- und Literaturangebot schaffen, verfolgen also
dasselbe Ziel wie Sie alle. Ich finde, dass die IFLA uns eine hervorragende
Plattform bietet, unseren Zielen durch Zusammenarbeit näher zu kommen. Jeder
kann ja so viel dazu beitragen! Meine Familie besteht aus einem wunderbaren
schwedischen Ehemann, einer fröhlichen 6-jährigen Tochter und 2 Katzen. Meine
Hobbies sind Wandern, Backen und Bücher zum Thema Klettern lesen.
Nachrichten
Die globale Bibliothek: Auf einer gemeinsamen Veranstaltung der IFLA/LBS und
dem Vorstand des DAISY-Konsortiums, im Februar 2008 in Zagreb, verständigten
sich die beiden Gremien auf eine gemeinsame Initiative, um das Ziel eines
globalen Bibliotheksservice für lesebehinderte Menschen weiter
voranzutreiben.
Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt von IFLA/LBS und DAISY-Konsortium,
wobei das Projektmanagement beim DAISY-Konsortium liegt. Durch einen
gemeinsamen Lenkungsausschuss wird das Projekt überwacht, beaufsichtigt und
geleitet. Die „globale Bibliothek" findet Eingang in die Strategiepläne
beider Organisationen.
Das Projekt stützt sich auf 4 Hauptinitiativen:
- Suche und Zugang: Endnutzerfragen
- Entwicklung eines gemeinsamen Bestands und Austauschs
- Geschäftsmodell für die globale Bibliothek
- Partnerschaftsentwicklung
Diese 4 Initiativen und Aktivitäten in ihrem Zusammenhang sind Grundlage der
Projektcharter, die zurzeit entwickelt wird.
Margaret McGrory, CNIB.
Buchbesprechung
Craven, J., Hrsg. (2008) Web Accessibility: Practical advice for the library
and information professional, London: Facet.
(Anmerkung der übersetzerin: Dieses Buch liegt nicht in deutscher Sprache
vor.)
Web Accessibility hat in den letzten Jahren dankenswerter Weise immer mehr Aufmerksamkeit gefunden. Früher eine eher obskure Angelegenheit, ist sie heute ein Thema, das von angesehenen Experten diskutiert wird. Doch brauchen wir wirklich noch ein Buch über Web Accessibility? Zwar können sich Autoren und Webentwickler inzwischen auf umfassendes Quellenmaterial stützen, doch es besteht noch Bedarf auf einigen Spezialgebieten. Dieses Buch, mit vielen Beiträgen von Experten mit Erfahrung im Bereich Barrierefreiheit, die so unterschiedliche Gebiete wie Web Accessibility, Hilfsmitteltechnik oder Bibliotheks- und Informationsmanagement einschließen, kommt daher genau zur rechten Zeit.
Bibliothekare können dem Buch sicher eine Reihe praktischer Hinweise entnehmen, doch ist es eher kein Handbuch mit Anweisungen im eigentlichen Sinne. Vielmehr wird ein fundierter Einblick in das Thema Web Accessibility gegeben, wobei Erfahrungen und Sichtweisen der Autoren mit einfließen. Ich konnte mich mit vielen äußerungen identifizieren. Es ist unbedingt erforderlich, dass Menschen mit Behinderungen aktiv an der Entwicklung von Informationssystemen für Alle beteiligt werden, und die Vorteile einer Nutzerbeteiligung ziehen sich wie ein roter Faden durch das Buch. Ansprechend fand ich, dass die Autoren auf die gebetsmühlenartige Wiederholung von Hinweisen wie: "Halten Sie sich an die W3C-Spezifikationen und alles wird gut", verzichten. Noch ansprechender fand ich, dass zwischen praktischer und realistischer Barrierefreiheit unterschieden wird.
Die Kapitel über Design für Alle und Universelles Design lassen den Leser
über die genaue Bedeutung dieser Begriffe reflektieren und, in Konsequenz, auf
welchem Wege diese höheren Ziele erreicht werden können, so dass sie mehr sind
als leere Versprechungen. Abschließend lässt sich sagen, dass dieses Buch eine
gute Ergänzung zum Standardwerk ist, und für Bibliothekare ein wertvolles
Zusatzmaterial zu anderen Quellen darstellt.
Besprechung: Joshue O Connor, Senior Accessibility Consultant am CFIT (Centre
For Inclusive Technology).
Letzte änderung: 25.06.2008
Copyright © Internationaler Verband der bibliothekarischen Vereine und
Institutionen
www.ifla.org
Mitglieder des ständigen Ausschusses
Vorsitzende: Bente Dahl Rathje, leitende Beraterin, Dänische
Nationalbücherei für Blinde und Lesebehinderte (DBB), Teglvaerskgade 37 DK-2100
Kopenhagen, Dänemark, Tel. +(45)39134600
Fax +(45)39134601,
E-mail: bdr@dbb.dk
Sekretär: Dr. Thomas Kahlisch, Direktor, Deutsche Zentralbücherei für Blinde
zu Leipzig (DZB), Gustav-Adolf-Straße 7, 04105 Leipzig,
Tel. +49 (3 41) 7113 124
Fax: +49 (3 41) 7113 125
E-mail: Thomas.Kahlisch@dzb.de
Protokollführer: Koen Krikhaar, Leiter des Servicebereichs, Dedicon.
Informationskoordinatorin und Schatzmeisterin: Jenny Craven, CERLIM, Manchester Metropolitan University.
Informationskoordinatorin: Minna von Zansen, Servicemanagerin, Celia-Bücherei für Blinde und Sehbehinderte.
Marja-Leena Ahola-vom Dorp, Bibliothekarin, schwedische Hör- und
Punktschriftbücherei (TPB).
Helen Brazier, Leiterin, nationaler Bibliotheksservice, Royal National
Institute of Blind People.
Courtney Deines-Jones, Leiterin und Gründerin, The Grimalkin Group, LLC.
Galina Sergeevna Elfimova, leitende Bibliothekarin, russische Staatsbücherei
für Blinde.
Sanja Frajtag, Direktorin, kroatische Blindenbücherei.
Francois Hendrikz, Direktor, südafrikanische Blindenbücherei.
Hiroshi Kawamura, Informations- und Kultur-Center für Blinde.
Kari Kummeneje, Leiterin der Ausleihe, Norwegische Hör- und
Punktschriftbücherei.
Margaret McGrory, Vizepräsidentin + Leiterin der Informationstechnologie und
Geschäftsführerin der CNIB-Bücherei.
Luc Maumet, Bibliothekar, Association Valentin Haüy (A.V.H.).
Misako Nomura, Stellvertretende Direktorin, Informationszentrum, Japanische
Gesellschaft zur Rehabilitation von Menschen mit Behinderungen(JSRPD).
Steve Prine, Jr. Assistant Chief, Network Division, National Library Service
for the Blind and Physically Handicapped, Library of Congress.
Julie Rae, National-Managerin, Vision Australia Information Library Service
(VAILS).
Geert Ruebens, Direktor, flämische Hör- und Punktschriftbücherei, Belgien.
Eugenia Viktorovna Shepovalova, Direktorin, Staatliche Blindenbücherei St.
Petersburg.
Beatrice Christensen Sköld, schwedische Hör- und Punktschriftbücherei (TPB).
Richard Tucker.
Päivi Voutilainen, Bibliotheksspezialistin, Celia-Bücherei für Blinde und
Sehbehinderte.
Rainer F. V. Witte, Deutsche Blindenstudienanstalt e.V.